Zitiert: Duell, Triell, Bagatell

Medien beeinflussen die Wahlentscheidungen der Bürger*innen zwar nur gering, aber wenige Prozente können das politische Spektrum in Deutschland verschieben. Grund genug, die Wahlkampfberichterstattung aus demokratischer Sicht genauer unter die Lupe zu nehmen – ihre Knackpunkte und ihre Perspektiven. Die Hamburger Kommunikationswissenschaftlerin Judith…

Zitiert: Europäische TV-Sender wehren sich gegen Tech-Konzerne

TV-Sender fordern strengere Regeln für Smart-TVs und virtuelle Assistenten der Tech-Giganten. Diese fungieren zunehmend als Gatekeeper für Inhalte und Publikum. […] „Angesichts der bevorstehenden Überprüfung des Gesetzes über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) durch die Europäische Kommission möchten die unterzeichnenden Organisationen…

Zitiert: Bobsportler haben als erfolgreichster Medaillengarant kaum TV-Präsenz

Wir Bobsportler sind mit Abstand der erfolgreichste Medaillengarant, haben aber kaum TV-Präsenz und sind daher auf beinahe selbstlose Sponsoren angewiesen. Das ist im Grunde eine Schande.

Und so ist es möglicherweise eine Frage der Zeit, bis es auch in diesem wunderbaren Sport schwierig wird, die Weltspitze zu halten. Denn neben all dem harten Training ist es auch eine Menge Idealismus, die den Bob am Laufen hält.

Laura Nolte, welt.de, 25.02.2026 (online)

Zitiert: Aggregation statt Kuration – Der Wert des linearen Fernsehens

Sind die nie endenden Feeds von TikTok, YouTube (Shorts) & Co. das neue (lineare) Fernsehen? Der Vergleich liegt nahe, doch der Unterschied ist gewaltig. Was verloren geht, wenn sich keiner mehr die Mühe macht, ein Programm zu kuratieren und nur noch Algorithmen…

Klick-Tipp: Warum öffentliches Reden mit Rechten ein Problem ist

Simon Sahner argumentiert, dass die Strategie des öffentlichen Redens mit Rechten gescheitert sei, da die AfD trotz ständiger medialer Aufmerksamkeit heute stärker dastehe als je zuvor. Er kritisiert, dass Talkshows und Influencer rechtsextremen Akteuren oft nur aus Quotengründen eine Bühne böten. Dadurch würden deren radikale Ansichten fälschlicherweise als normale, diskutierbare Meinungen legitimiert. Statt inszenierter „Schaukämpfe“ vor der Kamera fordert Sahner, sich wieder den konkreten Alltagsproblemen der Menschen zu widmen.

Simon Sahner, 54books, 14.02.2026 (online)