Zitiert: Vielzahl als Luxusproblem des Streaming-Zeitalters

Es ist zweifellos ein großes Privileg, vom heimischen Sofa jederzeit aus einem schier unerschöpflichen Fundus an Bewegtbildinhalten wählen zu können, um den wir uns noch vor zwei Jahrzehnten massiv beneidet hätten. Gleichzeitig hat die Möglichkeit, permanent Programmchefin bzw. Programmchef sein zu sollen, aber auch dafür gesorgt, ausgerechnet einem Lean-Back-Medium wie dem Fernsehen – Bedienungsanleitung: einschalten, zurücklehnen, unterhalten lassen – eine lästige Lean-Forward-Pflicht vorzuschalten. Denn wer streamen will, muss sich vorher entschlossen haben: was denn eigentlich.

Peer Schrader, dwdl.de, 3.4.2022 (online)

Zitiert: Polit-Talkshows sind auf Eindeutigkeit, nicht auf Tiefe programmiert

Wie jedes Geschäft hat auch das Polit-Talkshowgeschäft seine eigenen Regeln. Der möglichst informative und skrupulöse Gedankenaustausch steht nicht im Mittelpunkt. Es geht schließlich um ein so rares wie maßlos launisches Gut: um die Aufmerksamkeit des Publikums. Das im Zweifel mäandernd Tastende, Uneindeutige,…

Zitiert: Kollektive Selbstdemontage der gesellschaftlichen Eliten mittels der Talkshows

Grundsätzlich gesehen ist im gesamten politischen Mainstream-Diskurs des Landes der Wurm drin, nicht nur im Fernsehen. Das Problem ist dabei ebenso menschlich und verständlich wie auf die Dauer hirnzersetzend: Selbst von den guten Argumenten des Gegners nimmt man sich bloß die schwächsten…

Zitiert: Werbung in Radio- und Fernsehprogramme darf die „Umwelt gefährden“

In § 8 Medienstaatsvertrag vom November 2020 (online) heißt es zu Werbegrundsätze, Kennzeichnungspflichten: (1) Werbung und Teleshopping dürfen nicht 1. die Menschenwürde verletzen, 2. Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, Rasse oder ethnischer Herkunft, Staatsangehörigkeit, Religion oder Glauben, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung beinhalten…

Gewinne beim Quiz-TV: Generell gewinnen Frauen mehr als Männer

Wissen Frauen mehr als Männer? In der Auswertung 2021 wird erkennbar, dass die Kandidatinnen im Schnitt 15.700 Euro verdienen konnten, während die Kandidaten durchschnittlich auf 10.400 Euro mitnehmen konnten. Das ist ein Unterschied von 33,4 Prozent. Wie onlinecasinosdeutschland.com weiter mitteilte, hatten die Männer 2019 noch knapp 40 Prozent mehr Geld erspielt als die Frauen.

Dietmar Huber, tagesspiegel.de, 21.3.2022 (online)