Zitiert: Streamingplattformen sind für Arthouse-Filme keine Alternative zum Kino

So sind mit den Fernsehanstalten entsprechende Senderechte vereinbart und die Filmförderer haben ihre Mittel an einen Kinostart gebunden. Eine Streamingplattform müsste dann ja eigentlich mindestens das gesamte Herstellungsbudget aufbringen, um den Film zu refinanzieren. Nach meiner Meinung und das bestätigen die Meldungen der letzten Wochen, rechnet sich das nur für große prestigeträchtige Mainstreamfilme und in Einzelfällen. Aber für die Mehrheit der Kinofilme, für die Branche insgesamt, wird eine Streamingplattform das Kino nicht ersetzen können, weder finanziell noch inhaltlich.

Jakob D. Weydemann, medienpolitik.net, 19.11.2020 (online)

Animation: Publikumsmagnet ohne Rückhalt

AG Animationsfilm fordert angemessene Unterstützung für publikumsstärkste Filmbranche Animationsfilme sind seit Jahren erfolgreiches Exportgut der deutschen Filmbranche, erzielen auch bei den Plattformen im Ausland wochenlang Platzierungen in den TOP 10 der Publikumslieblinge. 2018 waren vier der publikumsstärksten Filme im Ausland deutsche Animationsfilme…

Dokumentiert: Anforderungen an private Sender laut Medienstaatsvertrag

„Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten, das ZDF, das Deutschlandradio und alle Veranstalter bundesweit ausgerichteter privater Rundfunkprogramme haben in ihren Angeboten die Würde des Menschen zu achten und zu schützen; die sittlichen und religiösen Überzeugungen der Bevölkerung sind zu achten. Die Angebote…

Zitiert: Keine Witze über Jesus an Karfreitag

Wer in Deutschland an Karfreitag öffentlich den Satire-Film „Das Leben des Brian“ zeigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Es sei denn … Türen und Fenster sind geschlossen und die Filmvorführung dient nicht der Unterhaltung. Das entschied das Verwaltungsgericht Stuttgart im Jahr 2019. Zuvor war die öffentliche Vorführung an Karfreitag gänzlich untersagt.

Eva Pasch, Katapult, 02.04.2021 (online)