Steigerung der Personalkosten für Festangestellte bei ARD, ZDF und DRadio: 30 Prozent in 15 Jahren

„In der Regel orientieren sich die Tarifverhandlungen bei den Rundfunkanstalten an den Ergebnissen des öffentlichen Dienstes. Die tariflichen Vergütungen sind in den Jahren 2000 bis 2015 um rund 30 Prozent beziehungsweise um durchschnittlich 1,8 Prozent jährlich gestiegen.“

 

KEF-Vorsitzender Heinz Fischer‑Heidlberger, Medienkorrespondenz 51/52-2015

 

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Finanzanlagen und Altersversorgung bei ARD, ZDF und Deutschlandradio

„Das Finanzanlagevermögen der ARD zum Beispiel betrug Ende 2012 rund 5,9 Milliarden Euro und ist weitgehend zur Absicherung der Altersversorgung der Mitarbeiter zweckgebunden. Aus den Erträgen beziehungsweise den Zinserträgen des Deckungsstocks werden die Rentenzahlungen mitfinanziert. Die Pensionsrückstellungen der ARD beliefen sich zum 31. Dezember 2012 auf rund 6,3 Milliarden Euro und betrugen 2012 über 60 Prozent der Bilanzsumme aller Landesrundfunkanstalten. Pro Jahr – bezogen auf die Periode 2013 bis 2016, die Nettoaufwendungen dafür zusammengerechnet und geteilt durch vier – wenden ARD, ZDF und Deutschlandradio rund 450 Millionen Euro für die Altersversorgungen auf. Darin sind die laufenden Renten, die Zuführungen zu den Rückstellungen beziehungsweise zum Deckungsstock und gegengerechnet die erzielten Zinsen aus dem Deckungsstock enthalten. Weiterlesen Finanzanlagen und Altersversorgung bei ARD, ZDF und Deutschlandradio

Top 12 der europäischen audiovisuellen Akteure erwirtschaften 62% des Umsatzes auf Europas Märkten

Fünf von ihnen sind öffentlich-rechtliche Rundfunkveranstalter (ARD, BBC, France Télévisions, RAI und ZDF). Zwar erzielen führende europäische Unternehmen einen geringen Teil ihrer Einnahmen außerhalb Europas, ihr kumulierter Umsatz am europäischen Markt wächst jedoch weiter.

 

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Zitiert: „Spitzensport ist Profisport, Profisport ist durchkommerzialisierter Sport“

„Jeder der Beteiligten – und das heißt Sportler, Verein, Verband, Rechteagenturen, Sender – holt heraus, was herauszuholen ist. ARD und ZDF profitieren davon, denn nur Spitzenleistungen garantieren Spitzenquoten. Mit ihren milliardenschweren Lizenzkäufen füttern sie das System, das Ulrich Wilhelm jetzt beklagt.“

 

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 11.11.2015 (online)

Zitiert: Themen managen, ohne sie im Ansatz zu begreifen

„Viel relevanter für unser Tun erscheint mir die Trägheit, Gleichgültigkeit unserer Branche, die nur noch „Content“ zu kennen scheint, aber keine Recherche mehr, die Themen „managen“ und „choreographieren“ will, ohne sie auch nur im Ansatz zu begreifen. Wenn sich Redaktionen damit zufrieden geben, bei einem Massaker, einem Giftgasangriff, einem Flugzeugabschuss die eine Seite zu zitieren, dann die andere Seite und das Ganze abschließend als Ausgewogenheit bezeichnen – dann haben sie ihren Beruf verfehlt. Unklarheit kann Beginn einer Recherche sein, aber niemals ihr Ergebnis“

 

„Spiegel“-Korrespondent Christoph Reuter im Interview mit kress.de, 16.11.2015, (online)