Dokumentiert: Leopold Hoesch zur Lage des Dokumentarfilms und zum Agieren der Sender

 

FK: Wie ist es denn aus Ihrer Sicht grundsätzlich um das Dokumentarische im deutschen Fernsehen bestellt? Viele Kollegen klagen ja über gestrichene Sendeplätze und drastisch gekürzte Etats.

 

Hoesch: Ich empfehle all diesen Klagenden einen Besuch im Ausland. Wenn man sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen in den USA, in Frankreich, Italien oder im stets so gepriesenen Großbritannien anschaut, dann wird schnell deutlich, dass unser Fernsehen hinsichtlich seiner Breite und Tiefe absolut einmalig ist. Es gibt spezielle Leuchttürme, die vielleicht anderswo noch heller leuchten, doch das sind Einzelsegmente. Leider ist den meisten Gebührenzahlern überhaupt nicht bewusst, welch tolles Fernsehen sie mit ihrem Geld finanzieren. Weiterlesen Dokumentiert: Leopold Hoesch zur Lage des Dokumentarfilms und zum Agieren der Sender

Zitiert: Ein Meteor offenbart den Stellenwert der Wissenschaft in den Medien

 

„Keine andere Naturkatastrophe hat das Potential, alle Menschen auf der Erde zu töten, das kriegen nur Asteroiden hin. Und keine andere Naturkatastrophe kann prinzipiell vorhergesagt und vor allem verhindert werden. Allerdings nur dann, wenn die entsprechende Infrastruktur existiert und entsprechend investiert wird. Das wären durchaus Themen, die man diskutieren könnte. Man könnte über Forschungspolitik diskutieren und darüber, ob man Geld für die Überwachung des Himmels ausgeben sollte.“ So Florian Freistetter auf scienceblogs.de

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Muss ZDFkultur „geopfert“ werden?

 

„Ein öffentlich-rechtlicher Sender verzichtet freiwillig auf einen Kanal“, heißt es bei meedia.de.

„Ein seltener Schritt für einen öffentlich-rechtlichen Sender“, merkt die Süddeutsche Zeitung an.

„Intendant Thomas Bellut wird dem Fernsehrat das Ende von ZDFkultur vorschlagen. Und das Gremium wird ihm wohl folgen“, so die taz.

 

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