Zitiert: Dem Kinderfernsehen sind die Visionen ausgegangen

Sein Lebenswerk umfasst Klassiker wie „Pan Tau“ und die „Sendung mit der Maus“. An diesem Freitag wird er 90 Jahre alt. […]

Schon in den Sechzigerjahren hatte er zehn Thesen zum Kinderfernsehen formuliert: „Das Fernsehen ist der Geschichtenerzähler für Kinder“, lautet der erste Satz. Dem Kinderkanal von ARD und ZDF wurde er zum Geburtshelfer, warnte aber, dass Stoffe aus dem Hauptprogramm abgeschoben werden. Dass der KIKA demnächst zum reinen Internetkanal werden dürfte, ist bezeichnend für ein Kinderfernsehen, dem die Visionen ausgegangen sind. Müntefering hatte sie.

Philipp Krohn, faz.net, 28.11.2025 (online)

Zitiert: Deutsche Serie ist „state of the art“

Ich bin der festen Überzeugung, dass die deutsche Serie wirklich state of the art ist. Ich behaupte mal, Frankreich würde danach lechzen, solche Serien in dieser Vielfalt zu haben. Leider wird vieles davon international nicht wahrgenommen. Aber von der Qualität bin ich beeindruckt. Wir schaffen es gerade – nicht zuletzt dank unseres öffentlich-rechtlichen Systems – die Krise der Serie, die international vorherrscht und vor allem bei den Streamern spürbar ist, zumindest in diesem Wettbewerbsjahr komplett abzufedern. […]

Urs Spörri, blickpunktfilm.de, 28.11.2025 (online)

Zitiert: Ehemalige Staatskanzleichefs oder Regierungssprecher im Medienrat

Spannender noch als die künftige Runde beim ZDF ist aber in jedem Fall der im Rundfunkreformstaatsvertrag vorgesehene Medienrat, der quasi wie das BBC-Board sein Auge über die gesamte öffentlich-rechtliche Landschaft schweifen lassen und prüfen soll, ob die Anstalten so ganz grundsätzlich ihrem Auftrag gerecht werden.

Auch hier werden zwei Sitze von den Bundesländern besetzt. Dass auch hier Ministerpräsidenten höchstpersönlich antreten, ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Wir hätten darüber hinaus noch einen weiteren konstruktiven Vorschlag: Auch ehemalige Staatskanzleichefs sollten tabu sein – und ehemalige Regierungssprecher erst recht!

Steffen Grimberg, turi2, 28.11.2025 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtes Trashfernsehen auf Trip

Ein neues ZDF-Format mit Jan Fleischhauer ist so schlecht, dass man immerhin lernt: Selbst vorauseilenden Gehorsam gegenüber Forderungen nach mehr rechten Inhalten muss man erst mal hinbekommen […] Es wirkt wie das Vormittags-Trashformat eines Privatsenders. „Richterin Barbara Salesch“ meets „Fear and Loathing…

Zitiert: Mittelweg zwischen Wagenburg-Mentalität und vorauseilendem Gehorsam

Denn ich glaube, es gäbe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tatsächlich einen Mittelweg zwischen Wagenburg-Mentalität und vorauseilendem Gehorsam gegenüber den Kampagnen mächtiger populistischer Gegner. Was wäre denn, wenn man sich endlich einmal traute, mit robusten journalistischen Argumenten auf Kritik zu reagieren? Also echte…