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Zitiert: „Kulturwandel“ oder Verflachung beim Deutschlandfunk?

Der Deutschlandfunk baut sein Programm radikal um: weniger Fachmagazine, mehr Podcasts im Radio und eine neue „Drive Time“ am späten Nachmittag. Mitarbeiter fürchten ein Mainstream-Programm und den Verlust von Expertise, die Programmdirektorin erhofft sich mehr Freiheiten für Projekte. […] Unter den Mitarbeiterinnen…

Zitiert: Radioreformen bei Kulturwellen

In der Schweiz wird über die Abschaltung von SRF 2 Kultur nachgedacht. Der Sender verliert Hörer, seit er auf Durchhörbarkeit getrimmt wird. Abermals stellt sich die Frage, ob die „Reformen“ bei Kulturwellen wie der genannten oder Radio 3 und Bayern 2 nicht die Akzeptanz erhöhen, sondern anspruchsvolle Hörer vertreiben sollten.

Pierre Deason, jungewelt.de, 18.05.2026 (online)

Zitiert: Brandenburg plant Bürgerrat zur Zukunft des ÖRR

Angesiedelt werden soll das Gremium beim brandenburgischen Landtag. Es gehe darum, die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger stärker in die Debatte über die zukünftige Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einzubringen, erklärten die Regierungsfraktion von SPD und CDU gemeinsam auf epd-Anfrage und bestätigte damit…

Zitiert: KI-generierte Inhalte führen im Netz zum Kollaps

Je mehr KI-generierte Inhalte im Netz landen, desto stärker trainieren zukünftige Modelle auf der Basis genau dieser Inhalte, was langfristig zu weniger Vielfalt, sinkender Qualität und einem selbstverstärkenden Kreislauf führt. Wenn Inhalte, auf die eine KI dann zurückgreift, selbst zu großen Teilen von KIs generiert wurden statt von Menschen, dann kann deren Qualität sinken, wovor Forscher warnen. Sie sprechen von der Möglichkeit eines „Model Collapse“, bei dem Vielfalt und Genauigkeit abnehmen – ein Effekt, der sich mit jeder neuen Generation von Chatbots weiter verstärken könnte.

Klaudia Lagozinski, taz.de, 19.05.2026 (online)

Zitiert: ARD und ZDF gehe es mehr um Demokratie als um Reichweite

ARD & ZDF sehen sich längst nicht mehr als Sender bzw. Rundfunk – sondern als Institutionen, die Orientierung schaffen wollen – in einer digitalen Öffentlichkeit, die zunehmend unübersichtlich geworden ist. Und so verteidigen beide Häuser ihre Rolle inzwischen nicht mehr primär mit Reichweiten, sondern mit dem Erhalt der Demokratie und der dafür nötigen Räume. Dass sie dies betonen wollen, ist begrüßenswert. Dass sie dies betonen müssen, besorgniserregend.

Thomas Lückerath, dwdl.de, 19.05.2026 (online)