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Zitiert: Kulturkritik als Social-Media-Infotainment der platten Art

Für den Kunsthistoriker Wolfgang Kemp, der sich auch als pointierter und stilsicherer Kulturkritiker (Irgendwie so total spannend) einen Namen gemacht hat, sind das „Gesten des Anbiederns“. Man spreche im Grunde „zu sich selbst“ und halte „die Sprache am Fließen“. Bloß kein Gedankenstrich,…

Zitiert: Auslandsstudios der dritten Kategorie

Es gibt Studios im Inland, im nahen Ausland und im fernen Ausland. Die arabische Welt gehört sicherlich der dritten, schwierigen Kategorie an. Sie strengt an, bereitet Kopfzerbrechen, ist kompliziert. Und bei der besteht durchaus die Gefahr, dass es kippen könnte, wenn nur noch den globalen Bullys zugehört wird. Und dass dann nur noch hegemoniale Sichtweisen in der Berichterstattung auftauchen.

Golineh Atai, MDR Altpapier, 27.04.2026 (online)

Zitiert: Originalität zu oft weggemessen

Das Medium war auch früher schon zahlengetrieben. Allerdings ist die Bedeutung von Zahlen seitdem deutlich gestiegen. Das hat gute, aber auch sehr schlechte Seiten. Eigentlich sollen Zahlen die Qualität verbessern. Man sieht, was nicht gut läuft, und kann es ändern. Aber sie können auch Gutes verhindern. Ideen können weggemessen werden. Zeit zur Entwicklung gibt es oft einfach nicht. Forderndes und Komplexes hat keine gute Lobby. Das ist es, was die Grimme-Kommissionen beklagen.

Klaus Raab, MDR Altpapier, 27.04.2026 (online)

Prekäre Bedingungen für Filmkritik

Eine Umfrage unter Mitgliedern des Verbands der deutschen Filmkritik (VdFk) belegt prekäre Arbeitsbedingungen: Das durchschnittliche Jahreseinkommen durch filmkritische Arbeit liegt bei nur 16.000 Euro brutto – nur noch wenige der befragten Personen können dem Beruf in Vollzeit nachgehen. Das gilt insbesondere für…

Zitiert: ARD-Strategie 2026 – Abschied vom Fernsehen, Kampf um Relevanz

Mit einem Public Open Space, KI-Strategie und Programmumbau reagiert die ARD auf digitale Konkurrenz. Der Preis könnte hoch sein – intern wie publizistisch. […] Die ARD erwartet, dass Bewegtbild-Inhalte bereits vor 2030 überwiegend nicht-linear genutzt werden – also über Mediatheken statt über…