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Zitiert: Wieder sind die Frauen nichts als „Material“

Sie wurden wie Waren angeboten: In den Epstein Files lässt sich nachlesen, wie Männer über die Mädchen gesprochen haben, die sie missbrauchten. Was die Weltöffentlichkeit jetzt an den Akten fesselt, sind die Täter – das Schicksal der Opfer gerät dabei einmal mehr zur Nebensache. […]

Moralischer Bankrott führt nicht mehr zu gesellschaftlicher Ächtung. Nicht einmal sexuelle Verbrechen sind mehr mit einem Bann belegt, solange der Täter Macht und Unterhaltungswert hat.

Jörg Häntzschel, sueddeutsche.de, 10.02.2026 (online)

Klick-Tipp: Wege zu einer gemeinwohlorientierten digitalen Medienordnung

Digitale Plattformen prägen heute die Infrastruktur öffentlicher Kommunikation. Sie entscheiden über Sichtbarkeit, Reichweite und Auffindbarkeit von Informationen und beeinflussen damit maßgeblich demokratische Meinungsbildungsprozesse. Diese Machtkonzentration geht mit strukturellen Risiken einher: algorithmische Selektion, ökonomische Anreizlogiken und monopolartige Marktstrukturen verengen Vielfalt, begünstigen Desinformation und verschieben öffentliche Diskurse in private, kommerzielle Räume.

 

Jan Kalbhenn, „Wege zu einer gemeinwohlorientierten digitalen Medienordnung. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Public Open Space im Reformstaatsvertrag“, FES, 11.02.2026 (online)

Zitiert: Lässt sich aus den Millionen neuer Epstein-Dokumente etwas Neues lernen?

Maxwell und Epstein nutzten jede freie Wand, jeden Kaminsims, um dort ihre Prominenten-Fotos auszustellen. Sie sollten die Mädchen ehrfürchtig machen und weiteren Promis erzählen, welche Kontakte in diesem Haus zu haben sind. Sosehr die Veröffentlichung auch zu begrüßen ist, die Erwartung, dieselben…

Zitiert: Neuer Medienrat für öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammengetreten

In der Bauhaus-Universität Weimar ist am Mittwoch erstmals der neu gegründete Medienrat zusammengetreten. Das sechsköpfige Gremium soll künftig prüfen, inwieweit ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllen und Impulse für die Weiterentwicklung von Qualität und Angebot geben. […] Die Geschäftsstelle ist…

Zitiert: Förderung der Filmwirtschaft ist aus dem Gleichgewicht

Während Produzenten und technische Dienstleister dank Zwangsabgabe von Streamern und einer Verdopplung der Bundesförderung rosigen Zeiten entgegen sehen können, fehlt es nach wie vor an einer substantiellen Unterstützung der Kinos und Festivals. […] Anja Weisgerber von der CSU und Wiebke Esdar von…