Neueste Beiträge

Zitiert: Synchronsprecher*innen fordern mehr Schutz

Im März machten deutsche Synchronsprecher*innen in einer koordinierten Aktion auf die Gefahren von KI für die Branche aufmerksam. Dabei warnten sie vor der vermehrten Nutzung von KI-Synchronisation, da es KI-Stimmen an Emotion, Timing und Authentizität fehle.

Sie forderten eine europaweite Regulierung zum Schutz der Berufsgruppe. Das gemeinsame Video erhielt auf Instagram über 450.000 Likes.

Jonas Kähler, taz.de, 03.09.2025 (online)

Klick-Tipp: Nutzung und Relevanz von Mediengattungen in einer komplexen Medienlandschaft

Die verschiedenen Mediengattungen stellen keine isolierten Märkte dar, sondern bilden Teilmärkte in einem Mediengesamtmarkt, in dem sie um Zeitanteile und situative Relevanz konkurrieren.

TV wird stark mit Entspannungs und Unterhaltungsmomenten verbunden, Social Media besonders mit sozialer Interaktion, Informationssuche und Unterhaltung.

Radio assoziieren die Menschen mit Bedarfssituationen, wie der Unterwegs-Nutzung oder als Begleiter bei der Hausarbeit.

Saskia Stork*, Nele Schmöckel* und Bernard Domenichini: MENTAL MEDIA MAP. Nutzung und Relevanz von Mediengattungen in einer komplexen Medienlandschaft. Media Perspektiven 24/2025 (online)

Zitiert: Trump-Schutzschirm wirkt – EU-Kommission suspendiert Kartellverfahren gegen Google

Die Entscheidung der EU-Kommission, ob Google gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen hat, war eigentlich für Anfang September erwartet worden. Im Kern geht es um die Frage, ob der US-Konzern Alphabet den Markt für Internetwerbung dominiert und seine Macht missbraucht hat (Art. 102 AEUV).…

Zitiert: Von einer Kamera angeguckt zu werden, ist immer ein gieriger Akt

Wer Bilder schießt, macht sich des geschossenen Körpers habhaft. Michelangelo Antonioni assoziierte das in „Blow Up“ mit Sex und Mord. Das Machtgefälle in der Beziehung zwischen der Kamera und ihrem Objekt kann subtil oder verstörend sein, einvernehmlich oder gewaltsam. Was hätte Hitchcock…

Zitiert: Fiktive Interviews

Gut erfunden ist mindestens so überzeugend wie schlecht gelebt. Ich habe in all meinen Büchern immer fiktive Interviews – manchmal als solche deklariert, manchmal nicht.

Und das gehört auch dazu. Das Interview ist eine Erzählform wie die Novelle und kann als solche als eine andere Art von Fiktion eingestuft werden.

Georg Stefan Troller, netzpolitik.org, 27.09.2025 (online)