Zitiert: Die Weltanschauung der KI-Modelle

Die Vorstellung, KI-Modelle könnten den Journalismus von Weltanschauungen befreien, ist also im Grunde selbst eine Weltanschauung – ein Denken, dessen Grundlage ein Glaube ist, in diesem Fall der an das Heilsversprechen, man könne die ganzen menschlichen Störgeräusche und Beschränkungen mithilfe von technischen Systemen entfernen und überwinden.

Ralf Heimann, MDR Altpapier, 25.06.2026 (online)

Zitiert: Beim Abbilden von authentischen Erlebnissen hat die KI nichts verloren

Egal ob Hochzeitsfotografie oder Reportage – es geht hier um die Dokumentation von tatsächlichen Erlebnissen mit echten Menschen. Und das ist sicher auch mit ein Grund, warum es aktuell eine Renaissance der analogen Fotografie und alter Kameras gibt: Weil man sie mit…

Zitiert: Mit KI im Journalismus ändert sich nur die Art der Erzeugung des Produkts

Nicht umsonst ist die KI gerade für traditionelle Geschäftsmodelle affin, die an der gedruckten und lokalen Zeitung festhalten. Geht es doch hier in erster Linie darum, dass der Konsument ein Produkt in der Hand halten kann, mit dem er gewisse Gefühle und…

Zitiert: Journalistische Autorschaft war nie reine Formulierungsleistung

Sie hat mit Recherche, Analyse, Argumentation und Urteilsbildung zu tun. Wer dabei ein Werkzeug nutzt, um die Sprache zu glätten, hat seinen Artikel größtenteils selbst erarbeitet. Wer wie Mathias Döpfner einen Prompt innerhalb „von einer Sekunde“ der KI hinwirft, um sich ein Meinungsstück generieren zu lassen, hat das nicht.

Kira Kramer, faz.net, 19.06.2026 (online)