Zitiert: Die virtuelle Realität wird unsere analoge Welt nie ersetzen

Der Tastsinn ist also enorm wichtig. Auch wenn virtuelle Erfahrungen immer realistischer werden, fehlen auch Aspekte, die beim Zwischenmenschlichen essentiell sind und die Stimmung beeinflussen, etwa der Blickkontakt. Bei Videokonferenzen ist genau das ein Problem: Es ist nie klar, wer wen gerade…

Zitiert: Der große Bluff mit der künstlichen Intelligenz

Wo künstliche Intelligenz draufsteht, ist oft Dummheit drin. … Kaltheuner sieht gerade in der deutschen Debatte über die mögliche Regulierung von KI, etwa um Diskriminierung zu vermeiden, einen Fehler: „Meine Erfahrung auch aus der Arbeit mit Politikern ist, dass die Unterscheidung zwischen…

Zitiert: Der Begriff künstliche Intelligenz ist schon von vornherein falsch gewählt

Dieses sogenannte maschinelle Lernen macht nichts anderes, als aus einer großen Menge an Trainingsdaten Vorhersagen zu generieren. Das funktioniert immer dann gut, wenn die Zukunft so ist, wie die Vergangenheit war. Wenn die Zukunft anders ist als die Vergangenheit, scheitert die künstliche Intelligenz. Das Spannende an uns Menschen ist, dass wir aufgrund der Fähigkeit, in gedanklichen Modellen zu denken, die Möglichkeit haben, uns zielgerichtet eine Wirklichkeit zu erträumen, die es noch nicht gibt. Das können Maschinen nicht.

Viktor Mayer-Schönberger, falter.at, 04.02.2022 (online)

Zitiert: Gute Filme werden nicht durch Algorithmen gemacht

Man könnte sagen: Es wird mehr produziert, aber die Dichte der Meisterwerke hat mit der Fluktuation unter den Programmchefs schwer abgenommen. …

Gute Sender (wie auch gute Filme, Verlagsprogramme und Zeitungen) werden nicht von Algorithmen gemacht, die richten sie vielmehr mittelfristig zugrunde. Die richtigen  Entscheidungen treffen Menschen mit Maßstäben – und zwar ihren eigenen.

Susan Vahabzadeh, sueddeutsche.de, 31.01.2022 (online)