Studie: Die digitale Transformation in den (sozialen) Medien

Die Transformation der Arbeitswelt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ist ein Dauerthema in der öffentlichen Diskussion. Unsere Studie untersucht, wie in den Jahren 2018-2020 in (Online-)Zeitungsartikeln, Kommentarspalten und auf den Social-Media-Plattformen über den digitalen Wandel berichtet und diskutiert wurde. Ergebnis:…

Zitiert: Künstliche Intelligenz dient den Mächtigen, zementiert Verhältnisse und Vorurteile

Künstliche Intelligenz, so wie sie momentan existiert, ist im Kern ihres Wesens eine Technologie, die zu einem überwältigenden Teil den ohnehin schon Mächtigen dient und die bestehenden Verhältnisse und Vorurteile zementiert, anstatt sie infrage zu stellen. Es geht also eigentlich nicht darum, das entsprechende KI-System oder einen intransparenten Algorithmus nachzujustieren, sondern darum zu überlegen, ob solche Systeme überhaupt geeignet sind, um in dem Ausmaß in die Gesellschaft einzugreifen, wie es momentan der Fall ist.

Michael Moorstedt, sueddeutsche.de, 12.07.2020 (online)

Zitiert: EU-Kommission liegt bei KI weit daneben

Schon der erste Satz führt in die Irre. „Die Künstliche Intelligenz entwickelt sich schnell“, heißt es in einem Mitte Februar veröffentlichten Weißbuch, in dem die EU-Kommission Strategien zur Förderung und gleichzeitigen Regulierung der Technologie vorgelegt hat. Neben den üblichen fabelhaften Versprechungen von…

Zitiert: Bürokratien ähneln den künstlichen Intelligenzen

Eine der aufschlussreichsten Erkenntnisse bei der Betrachtung von KI ist, dass Bürokratien den künstlichen Intelligenzen ähneln: Sie operieren nach Vorschriften, die wir als Gesetze bezeichnen, fügen Regierungsdaten hinzu, und sie treffen Entscheidungen, die unser Leben beeinflussen. Schlecht daran ist, dass wir kaum…