Dokumentiert: Wie sich die Einnahmen der ARD entwickelt haben

So haben sich die verwendbaren Beitragserträge für die ARD entwickelt:

2005 – 2008: 20,651 Mrd. Euro

2009 – 2012: 21,386 Mrd. Euro

2013 – 2016: 21,441 Mrd. Euro

2017 – 2020: 21,984 Mrd. Euro

 

Die Beitragserträge der ARD-Anstalten lagen bei:

2013: 5,433 Mrd. Euro

2016: 5,571 Mrd. Euro

 

Die Gesamterträge (also mit Werbe-, Sponsoring- und Finanzerträgen) lagen:

2013: 6,344 Mrd. Euro

2016: 6,572 Mrd. Euro

 

 

(ARD: Bericht über die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Landesrundfunkanstalten, April 2018, S. 77 ff., online)

Eine andere Rechnung: Wie man den Rundfunkbeitrag auch senken bzw. lange Zeit weiter konstant halten könnte

In den letzten (immer vierjährigen) Beitragsperioden haben die Sender immer Erhöhungen zwischen 1,3 und 2,0 Mrd. Euro für vier Jahre anerkannt bekommen. Die normale Steigerung liegt also zwischen 300 und 500 Mio. Euro im Jahr. Wenn die Befreiungstatbestände durch die Bundesagentur für…

„Vergütungsabstand“ zwischen RBB und Land Berlin wächst

2004 wurde schon einmal darüber diskutiert, um wieviel Cent die Rundfunkgebühr erhöht werden soll. Die KEF hatte 109 Cent vorgeschlagen. Einige Ministerpräsidenten wollten weniger. Georg Milbradt, Edmund Stoiber und Peer Steinbrück wollten den Sendern nur 81 Cent zugestehen. Dazu hatten sie auch eine Rechnung vorgelegt. Die Sender versuchten die Politiker mit Absichtserklärungen von dieser Absicht abzuhalten. So  erklärte die ARD im Jahr 2004:

Die ARD-Anstalten werden sich auch weiterhin bei ihren Gehaltstarifabschlüssen am finanziellen Volumen der Abschlüsse im Öffentlichen Dienst als Obergrenze orientieren.

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