ARD und ZDF sparen beim Kinderkanal mindestens 6 Millionen Euro in vier Jahren

Im 21. KEF-Bericht kann man nachlesen (S. 326), dass die Mittel für den Kinderkanal in vier Jahren um 3,6 Millionen Euro steigen sollen. Für 2017 waren 87,96 Mio. Euro eingeplant, 2020 stehen dann 91,56 Mio. Euro zur Verfügung. Insgesamt soll der KiKa…

Zitiert: Mit Indexmodell keine bedarfsgerechte Finanzierung der Sender möglich, übermäßige Belastung der Beitragszahlerinnen und -zahler droht

Für die Ermittlung der Höhe des Rundfunkbeitrags hat die KEF ein ausdifferenziertes System entwickelt, das sich in weiten Teilen auf allerdings unterschiedliche Indizes stützt. Es ist gegliedert in einzelne Positionen, die in der Summe ein zutreffendes Bild des Finanzbedarfs der Anstalten ergeben.…

Zitiert: Beitragserhöhung nur dann, wenn auch Qualität ohne Quote möglich ist

Die Formel der ARD und des ZDF darf eben nicht wie bei der Konkurrenz lauten: Qualität oder Quote, sondern Qualität und Quote und im Zweifelsfall auch Qualität ohne Quote. Dafür und nicht als Startgeld beim Rattenrennen sind die Einnahmen durch Gebühren gedacht. Nur wenn das garantiert wird, darf über eine Erhöhung der Rundfunkgebühren überhaupt erst nachgedacht werden.

 

Michael Jürgs: „Schmunzeln, bis die Anstalt kracht“, FAZ, 27.9.2011 (online)

 

Zitiert: Zum „Medienberichtchen“ der Bundesregierung

Der einzige etwas konkretere Vorschlag für eine „zeitgemäße Medienordnung“ ist ausgerechnet der, einen Medieninnovationsfonds zu schaffen, „durch den ein Teil des Rundfunkbeitrages auch für die Finanzierung unabhängiger privater Medienproduktionen eingesetzt wird“. Diese Idee geistert schon seit Jahren durch die medienpolitischen Debatten, allerdings…