Zitiert: „Staatsvertraglicher Begrenzungsmechanismus“ für Telemedienangebote fehlt

Wir brauchen eine klarere, zeitgemäße Struktur im Telemedienauftrag. Das Beschlusspapier der CDU-Fraktionen der Landtage Sachsens und Sachsen-Anhalts sieht in der Plattformstrategie der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auch das Risiko einer Erweiterung statt einer Verschlankung des Kostenrahmens. In der Tat fehlt hier eine mit dem…

Zitiert: Politik für Spardruck innerhalb der ARD verantwortlich

Selten aber ist deutlicher geworden, dass die politisch gewollten Sparrunden innerhalb der öffentlich-rechtlichen massive Auswirkungen auf das Programm haben – es droht weniger Vielfalt, möglicherweise auch weniger Aktualität. Sehr konservativen Kreisen, die mit ihren Narrativen durchdringen wollen, kann eine Schwächung journalistischer Berichterstattung nur recht sein. Grundsätzlich sind starke Programmbudgets nicht nur, aber auch für die Film- und Fernsehwirtschaft unerlässlich.

Manuel Weis, digitalfernsehen.de, 07.05.2026 (online)

Zitiert: Formal spielt das Alter im ZDF-Fernsehrat keine Rolle

Realpolitisch setzt sich der Fernsehrat aus vielen älteren Menschen zusammen, die bereits eine lange politische, berufliche und vor allem „staatstragende“ Karriere hinter sich haben. Dieses Selbstverständnis wird im Fernsehrat fortgeführt. Entsprechend hoch ist das Durchschnittsalter. Ich erlebe regelmäßig, dass das Alter tatsächlich…

Zitiert: Die Kontrollgremien des öffentlich-rechtliche Rundfunk sind massiv überaltert

Das ist keine neue Erkenntnis. Trotzdem sind die reinen Zahlen noch einmal besonders erschreckend. Die Mitglieder der ARD-Rundfunkräte, des ZDF-Fernseh- und des DLF-Hörfunkrats sind im Schnitt zwölf Jahre älter als die Bundesbevölkerung. Nur acht der insgesamt 515 Mitglieder sind jünger als 30…