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ARD-ZDF-Jugendkanal: Auf wackligen Füßen

 

Als der NDR Rundfunkrat und Verwaltungsrat sich in einer Presseerklärung für einen gemeinsamen Jugendkanal von ARD und ZDF aussprachen, war es schon zu spät. SpOn hatte schon gemeldet, dass die Ministerpräsidenten den Jugendkanal gestoppt hatten. Zumindest bei der ARD waren einige enttäuscht. Verwies Lutz Mamor doch darauf, dass man „unter hohem Zeitdruck ein gemeinsames Finanz- und Programmkonzept für einen jungen Kanal erstellt“ hatte.

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Verband für Product-Placement verlangt nach mehr Platz in Filmen von ARD und ZDF

 

 

Der Verband für Product-Placement laut evangelisch.de kritisiert, dass durch ARD und ZDF das Angebot an Filmen, die für bezahlte Produktplatzierungen geeignet seien, werde „Land künstlich und auf sehr ärgerliche Weise verknappt“ werde. So äußerte sich der Verbandsvorsitzende Otto Kettmann am letzten Donnerstag bei einem Fachkongress in Stuttgart. Für ihn sei unverständlich, dass ARD und ZDF auch bei Kino-Koproduktionen „die Produzenten in starkem Maße knebeln und ihnen verbieten, Product-Placement zu akquirieren“. Dadurch würden die Produzenten sowohl bei der Produktion als auch bei der anschließenden Vermarktung ihrer Filme geschädigt. ARD und ZDF sollten sich „hier etwas geschmeidiger“ zeigen und „bei Kinoproduktionen den Produzenten für das Thema Product-Placement freie Hand zu lassen“.

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Zitat: Warum man sich von Wikileaks nur schwer ein Bild machen kann

 

Tobias Kniebe beschreibt in der Süddeutschen Zeitung, welche Probleme es macht, die Geschichte von „Wikileaks“ filmisch in Bildern zu fassen. „Die Parallelwelt, in der die Codes reagieren, hat eine Botschaft an alle anderen Welten. Sie lautet: Ihr könnt euch kein Bildnis machen.“ Und er führt aus, dass dort, wo die Bilder fehlen, auch keine Vorstellung existiert, „was in der Parallelwelt der Programmiersprachen überhaupt passiert. All die Enthüllungen der jüngsten Zeit, die das Horrorszenario einer restlos überwachten Welt bestätigen, bleiben letztlich abstrakt. So abstrakt wie das Gefühl, dass man eigentlich Widerstand leisten müsste.“

Zitat: SmartTVs sind eine Totgeburt

SmartTVs sind eine Totgeburt, ein typischer Fall von D.O.A. – Dead On Arrival. Kaum einer nutzt die vielen unnötigen Features, weil diese – fest verbaut in einem nicht transportierbaren Kasten – in etwa soviel Sinn machen, wie ein Auto ohne Räder. Zusatzinfos ausgerechnet auf dem Schirm, auf dem man gerade ein Programm schauen möchte – wozu? Kein Mensch will E-Mails, Facebook-Nachrichten oder Tweets in 3-Meter-Entfernung auf einem Fernsehbildschirm lesen. Selbst der Zugriff auf die Mediatheken über die TV-Fernbedienung: zu langsam, zu umständlich, zu nervtötend.

Richard Gutjahr, 8. Oktober 2013

 

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Kulturelle Filmförderung in Bremen: Manchmal reichen 100 Euro Fahrgeld

„Das Bremer Filmbüro betreibt aus einem winzigen Etat heraus Microförderung für kulturell interessante Filme und organisiert Veranstaltungen, die die junge Filmszene der Stadt zusammenbringen“, berichtet die taz.

„Der Etat von etwa 100.000 Euro pro Jahr wird zum größten Teil von der Kulturbehörde der Stadt aufgebracht. Die Landesmedienanstalt stiftet die beiden Förderpreise für Videokunst und Dokumentarfilme, die mit 5.000 sowie 7.500 Euro pro Jahr dotiert sind.

Darüber hinaus wird meist sogenannte Microförderung betrieben. Für diese stehen 4.000 Euro zur Verfügung, mit denen in diesem Jahr immerhin 22 Projekte unterstützt wurden.“

 

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