Zitiert: Beitragspolitik führt zum Teufelskreis für die Sender

Es ist erklärte Absicht größerer Teile der Politik, beim Rundfunkbeitrag nicht einmal für einen Ausgleich der Inflation zu sorgen. Allerdings sollte damit natürlich vor allem Druck auf die Sender ausgeübt werden, bei Verwaltung und Technik zu sparen und Synergien bei der Zusammenarbeit…

Zitiert: Konstruktive Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist kaum möglich

In dem Moment, in dem die Länder die Staatsverträge vorgeben sowie die Aufsichtsräte „beherrschen“, ist eine konstruktive und zeitgemäße Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Sinne der Menschen nur schwer möglich. Hierbei sehe ich ein Übereinkommen der Rundfunkkommission der Länder aufgrund ihres politischen…

Zitiert: „Staatsvertraglicher Begrenzungsmechanismus“ für Telemedienangebote fehlt

Wir brauchen eine klarere, zeitgemäße Struktur im Telemedienauftrag. Das Beschlusspapier der CDU-Fraktionen der Landtage Sachsens und Sachsen-Anhalts sieht in der Plattformstrategie der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auch das Risiko einer Erweiterung statt einer Verschlankung des Kostenrahmens. In der Tat fehlt hier eine mit dem…

Zitiert: Politik für Spardruck innerhalb der ARD verantwortlich

Selten aber ist deutlicher geworden, dass die politisch gewollten Sparrunden innerhalb der öffentlich-rechtlichen massive Auswirkungen auf das Programm haben – es droht weniger Vielfalt, möglicherweise auch weniger Aktualität. Sehr konservativen Kreisen, die mit ihren Narrativen durchdringen wollen, kann eine Schwächung journalistischer Berichterstattung nur recht sein. Grundsätzlich sind starke Programmbudgets nicht nur, aber auch für die Film- und Fernsehwirtschaft unerlässlich.

Manuel Weis, digitalfernsehen.de, 07.05.2026 (online)