Zitiert: Diskussion um Journalismus zwischen Jüngeren und Älteren

Was wir haben, das ist zumindest meine Beobachtung, sind heftige Diskussionen zwischen der jüngeren und der älteren Generation. Die Jüngeren haben eine tiefe Sehnsucht nach neuer Subjektivität. Gerade der journalistische Nachwuchs definiert sich zunehmend über seine subjektive Perspektive. Und er hat eine andere Perspektive auf politische Aktionen und den journalistischen Beruf. Ich bin da anderer Auffassung. Wir haben eine andere Aufgabe. Wir sind nicht Akteure. Medien sind meiner Meinung nach auch nicht die vierte Gewalt. Wir haben eine dienende Rolle.

Stefan Raue, rnd.de, 13.12.2020 (online)

Zitiert: Auch in Deutschland zu hohe Medienkonzentration

Rund 70 Prozent der Demokratieanforderungen erfüllen Deutschland, die Niederlande und Kanada. … Ein weiteres, „seit Jahren bekanntes, und weiterhin ungelöstes Problem“ stelle der hohe und weiter wachsende Grad an Medienkonzentration dar. Kein einziges Land weise einen Konzentrationsgrad unter CR 0,4 (Concentration Ratio) auf, was einem wettbewerblichen Normalzustand entspreche

Horizont.at, 16.04.2021 (online)

Zitiert: Die Grenzen des Journalismus

Die erste Grenze des Journalismus ist die seines Selbstverständnisses. Das kreist in parlamentarischen Demokratien um Begriffe wie Unabhängigkeit, Neutralität, Objektivität, Unparteilichkeit usw. Diese Selbsterzählungen funktionieren nur durch die Setzung der eigenen hegemonialen Weltansichten als einzige Wahrheit (Demokratie gut, Marktwirtschaft gut usw.). In…

Zitiert: AfD-Anhänger wählen Partei wegen antidemokratischer Positionen

Rechtsextremismus, Gewaltbereitschaft, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Verschwörungsmentalität – Wähler der AfD zeigen in allen Bereichen antidemokratischer Einstellungen deutlich höhere Zustimmungswerte als die Anhänger anderer Parteien.  …. Aus den Ergebnissen lasse sich ableiten, dass ein Großteil der Anhänger die AfD nicht trotz, sondern wegen…