Zitiert: Politik läuft bei Rundfunkbeitrag auf bekannten Konflikt hinaus

Wenn es bei den jetzt vorgetragenen Ideen bleibt – hier mal 100 Millionen durch neue Software, dort vielleicht 200 Millionen in den nächsten acht Jahren durch Kooperation, und irgendwo noch 80 Millionen durch noch mehr Streichung beim Kulturprogramm oder in den Dritten…

Zitiert: Bertelsmann beerdigt Fiktion

Was die größeren Medienunternehmen der Bundesrepublik betrifft, war Burda stets ein Hof und Springer eine Kompanie; bei Bertelsmann hingegen hätte sich niemand dagegen gewehrt, als Oberhaus der Demokratie verehrt zu werden. Unter einem Aspekt sind die Entscheidungen, die die Bertelsmann AG am Dienstag verkündet hat, unbedingt zu begrüßen: Endlich beerdigt sie diese Fiktion. Jetzt sieht jeder, dass im Hauptquartier in Gütersloh keine Diener der Republik sitzen, sondern ganz normale Versager.

Detlef Esslinger, sueddeutsche.de, 7.2.2023 (online)

Zitiert: Politik will öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht helfen

Wie es bislang aussieht, ist das Schicksal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei den Ländern nicht gut aufgehoben. Dabei gibt es naheliegende politische Lösungen. […] Es sei nicht mehr zu vermitteln, dass ein Rundfunk noch mehr Geld bekommt, der – zumindest was die ARD…

Zitiert: Medien-Finanzierung statt -Förderung

Ich spreche stets von Medienfinanzierung, das Wort «Medienförderung» verwende ich nie. […] Es geht nicht darum, die Medien mit ein paar «Subventiönchen» zu fördern. Wir müssen sie finanzieren, weil sie sich nicht mehr aus Inserate- und Abo-Einnahmen finanzieren lassen – bei gleichzeitig…