Zitiert: Große Reform auch ohne Runden Tisch möglich

Eine große Reform lässt sich auch ohne Runden Tisch, ohne „verfassungsgebende Versammlung für den gemeinnützigen Rundfunk“ in mehreren Schritten erreichen. Hilfreich wäre dazu ein konkreter Vorschlag aller öffentlich-rechtlichen Sender, welche Prioritäten sie sehen, in welchen Zeitabschnitten die Reformen verwirklicht werden sollten und welchen Beitrag sie dazu leisten. Ein solches Konzept würde auch den Druck auf die Länder erhöhen, dafür die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Helmut Hartung, medienpolitik.net, 4.11.2022 (online)

Zitiert: „Schuld sind immer die anderen“

Die Grundsatzfragen die Tom Buhrow damit klären will, hat bereits das Bundesverfassungsgericht geklärt. Das Schwierige ist die Umsetzung in eine sich verändernde Medienwelt und hier ist vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk gefragt. Aber eines haben die obersten Verfassungsrichter auch gesagt, dass die…

Tom Buhrows Revolution

Erstens: Wir müssen aus dem bisherigen System ausbrechen. Zweitens: Wir brauchen dafür einen Runden Tisch, der einen neuen Gesellschaftsvertrag ausarbeitet. Eine Art verfassungsgebende Versammlung für unseren neuen, gemeinnützigen Rundfunk. Drittens: Es darf an diesem Runden Tisch keine Tabus, keine Denkverbote geben. Viertens:…

Zitiert: „Die Sender haben unser Signal verstanden“

Die Intendantinnen und Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sender haben dargelegt, dass alle an einer Überprüfung der Compliance-Regeln arbeiten und die Kontrollsysteme verbessern wollen. Erste Maßnahmen wurden bereits ergriffen. Ich glaube, man hätte seit August etwas weiter sein können, und ich hätte mir gewünscht,…

Zitiert: Landesregierung wollen Daumen auf den Sendern haben

Dass es 30 Jahre dauerte, bis ein MDR-Staatsvertrag geändert und damit auch die Kontrolle durch die Gremien aktualisiert wurde, zeigt doch eher, dass die Politik die Kontrolle nur widerwillig durch eine Stärkung der Gremien verbessern will. Dabei sitzen in jeder Rundfunkratssitzung drei…