Zitiert: Von der Politik in die Sender und umgekehrt

Ihr Regierungssprecher Ulrich Wilhelm wechselte als Intendant zum BR, der Neue kam von ZDF-Heute: Steffen Seibert. In dieser Gremienwelt mischen sich Politiker in den Journalismus ein, und Journalisten agieren politisch. Sei’s zum Segen ihrer Sender, sei’s fürs eigene Fortkommen.

Friedrich Küppersbusch, sueddeutsche.de, 2.9.2022 (online, paid)

Zitiert: Ansätze für eine Sender-Reform

Im Radio bestrahlt die ARD mit gut 60 Wellen das Land. Irgendwie hat’s trotzdem nicht für eine Infowelle im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW gereicht. Deutschlandradio Kultur wäre ein feiner Mantel für die eher übersichtlichen kulturellen Ereignisse in Hessen, Saarland, Bremen. Auch die RBB-Perle…

Zitiert: Was wird die Rundfunkkomission über ARD beraten

Die Länder-Koordinatorin fügte hinzu: „Nach den jetzigen Informationen gehe ich davon aus, dass sich die Probleme auf diese eine ARD-Anstalt konzentrieren.“ Gerade auch bei Compliance und Transparenz seien andere Anstalten in ihren Satzungen und internen Regelungen vorbildlicher. Im neuen Medienstaatsvertrag sollen in…

Zitiert: Krise des rbb alle neun Anstalten an

Aber ob das auch jene so sehen, die jetzt so gerne Aufklärung fordern … Wenn die Hauptausgabe der „Tagesschau“ mit einer Nachricht über den eigenen Senderverbund beginnt, zeigt das zweierlei. Erstens verdeutlicht die Platzierung der Meldung „ARD-Spitzen kritisieren RBB-Leitung“ den Ernst der…

Zitiert: ORF – Es liegen alle Antworten auf dem Tisch

Es braucht eine Gremienreform, keine Frage. Gegen die Art, wie Publikums- und Stiftungsrat im Moment konstituiert sind, gibt es mehrere Beschwerden, das scheint offensichtlich ein Prozess zu sein, der Optimierungsbedarf hat. Auch die Rolle des Stiftungsrates und die sogenannten Freundeskreise sind Dinge, die in der öffentlichen Wahrnehmung nicht zwingend dazu führen, dass man die Unabhängigkeit und Politikferne des ORF besonders in den Vordergrund rückt.

Matthias Karmasin, derstandard.de, 19.9.2022 (online)