Zitiert: Europa braucht schleunigst einen eigenen dritten Weg der Digitalisierung

Nicht um bestehende Angebote nachzubauen, sondern um bei den nächsten Innovationssprüngen mit unseren eigenen kulturellen Vorstellungen entsprechender Angebote dabei zu sein: offen, gesellschaftszentriert und kollaborativ. Diese qualitativen Anforderungen sollte die europäische Technologieförderpolitik prägen. Von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung marktreifer Produkte. Je mehr Resonanz diese nämlich in unseren eigenen kulturellen Kontexten erzeugen, desto leichter wird es künftig sein, technologische Optionen nicht bloß als externe Herausforderung, sondern als aus dem Kern unserer Vorstellungen heraus wachsende Chance zu begreifen.

Carsten Brosda, faz.net, 03.01.2026 (online)

Klick-Tipp: Der zähe Streit um den Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag hätte zum Jahr 2025 auf 18,94 Euro steigen sollen. Doch die Bundesländer stimmten nicht zu. ARD und ZDF zogen vor das Bundesverfassungsgericht. Bald steht dessen Entscheidung an. Wie viel müssen Haushalte künftig pro Monat zahlen?

Deutschlandfunk, Hintergrund, Christoph Sterz, 05.01.2026 (online)

Klick-Tipp: Die Medienhölle – Pilotfolge

Die Medienjournalisten Jörg Wagner und Philipp Nitzsche diskutieren in der Pilotfolge ihres Podcasts „Die Medienhölle“ u.a. über die Schwierigkeiten der Reformierbarkeit des ÖRR. Wagner erinnert sich, dass beim RBB schon immer gespart werden musste, seitdem er dabei ist. Dabei sei der Vorgänger…

Zitiert: Netzpolitik ist Machtpolitik

Netzpolitik wird allzu oft als technische Detailfrage für Nerds verkannt. Doch dort verhandeln wir längst individuelle wie kollektive Freiheit, Hoheit und Macht. Zwischen staatlichen Kontrollansprüchen und der Dominanz globaler Techkonzerne geraten die Interessen der Nutzer:innen ins Hintertreffen. […]] Der Rückblick auf das…

Zitiert: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist „unkaputtbar“

Sein größter Vorteil ist zugleich der größte Nachteil. Dadurch, dass er nicht kaputt zu kriegen ist, ist er nicht reformierbar. Ich sehe es ja: Seit 35 Jahren redet die ARD von Reformen. Die ehemalige Verlagschefin Julia Jäkel, die auch im Zukunftsrat saß,…