Zitiert: Im Moment geht alles nur von oben nach unten, und das ist ein Unglück

Mitleid steht mir nicht gut an, aber ich sehe, dass die Ministerpräsidenten sich Mühe geben, um eine Materie zu regeln, von der sie eigentlich gar nichts verstehen. Zeit für gründliche Beratungen haben sie übrigens auch nicht. Die Referenten haben die ganze Sache…

Zitiert: Beschlossen, nichts zu beschließen

Die Länderchef*innen einigen sich auf eine Zukunft der gebührenfinanzierten Sendeanstalten. Aber nur, weil wichtige Entscheidungen vertagt wurden. Steffen Grimberg, taz.de, 25.10.2024 (online) Aus dem Beschluss der MPK vom 25.10.2024 (pdf)  „3. Sie nehmen in Aussicht, zu dem als Anlage beigefügten Staatsvertragsentwurf spätestens…

Zitiert: Ein Aspekt fehlt dem neuen Medienstaatsvertrag auf jeden Fall

Gar nichts gibt es auf jeden Fall zu einem Thema, dessen Fehlen die Medienwissenschaftler Martin Andree und Karl-Nikolaus Peifer in der F.A.S. bemängelt haben: Um die Digitalmonopolisten, deren Macht und Wirken die Demokratie gefährdet (vor allem das von Elon Musk) und die Medienvielfalt einschränkt, kümmert sich der Medienstaatsvertrag nicht, null, nada, niente. Was zeigt, wie provinziell die deutsche Medienpolitik dann doch ist.

Michael Hanfeld, faz.net, 24.10.2024 (online)

Zitiert: Es fehlt das strategische Ziel

Droht ARD, ZDF und dem audiovisuellen Medienmarkt in Deutschland ein ähnliches Schicksal, wie der einst stolzen Automobilindustrie? Vom Erfolg der Transformation wird es abhängen, ob ARD, ZDF, RTL und ProSiebenSat1 relevant bleiben. Kommerzielle und öffentlich-rechtliche Medienanbieter befinden sich inmitten eines anspruchsvollen Transformationsprozesses…