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Zitiert: WDR will regional Nr. 1 werden

Die Nr. 1 für regionale Information in Nordrhein-Westfalen zu werden, ist für mich gewissermaßen die wichtigste Hausaufgabe. Wir sind die Landesrundfunkanstalt dieses Bundeslandes – und insofern ist die Information über alles, was in diesem Bundesland passiert, politisch, kulturell, sportlich, wirtschaftlich, wissenschaftlich usw. unsere Existenzberechtigung, die Basis unseres Daseins. Derzeit sind wir im Digitalen leider deutlich entfernt von diesem Ziel. Unser Aufholbedarf hat mich, ehrlich gesagt, in dieser Dimension sehr überrascht und ist mir ein großer Ansporn.

Anke Vernau, dwdl.de, 23.04.2026 (online)

Klick-Tipp: Politiker*innen als opportune Zeug*innen?

Die Debatte um öffentlich-rechtliche Medien (ÖRM) in Deutschland ist nicht nur von strukturellen und politischen Herausforderungen geprägt, sondern wird auch entlang ideologischer Linien geführt. Empirische Befunde deuten darauf hin, dass Einstellungen zu ÖRM in der Bevölkerung entlang politischer Links-Rechts-Einstellungen variieren. Inwiefern sich solche…

Zitiert: Ein Milliardär baut einen Pranger für Journalismus

Das vom Tech-Investor Peter Thiel finanzierte Start-up Objection will die Glaubwürdigkeit von Artikeln durch eine KI und Ex-Agenten bewerten lassen. Auch das „mittelalterliche“ Gerichtssystem soll ersetzt werden. […] Für 2000 Dollar soll jeder, der möchte, einen öffentlichen Prozess über Aussagen in Presseartikeln…

Zitiert: BkF sendet Appell zum Filmerbe an Weimer, FFA und Kulturminister

2028 soll das Förderprogramm Filmerbe auslaufen. Dieser Umstand, sowie die geplanten Kürzungen geben dem Bundesverband kommunaler Filmarbeit Anlass zur Sorge – jetzt hat dieser einen Appell ausgesendet. Bereits in den vergangenen Jahren hatte das Förderprogramm Filmerbe immer wieder mit Kürzungen zu kämpfen.…

Zitiert: Regionale Fenster und Sendezeit für Dritte auch in nicht-linearen Medien

 

Fensterprogramme sichern den Zugang zu unterschiedlichen Inhalten, indem marktführende Vollprogrammanbieter verpflichtet werden, diesen Programmen Sendezeit einzuräumen und ihre Finanzierung zu übernehmen. Da Größenvorteile in der Distribution und hohe Fixkosten in der Produktion auch im digitalen Bereich bestehen, spricht vieles für eine Ausweitung dieser Prinzipien auf nicht-lineare Medien. Offene Fragen betreffen die Auswahl förderungswürdiger Inhalte und deren Finanzierung.

(Dr. Christian-Mathias Wellbrock, Factsheet: Ökonomisches Gutachten zur Übertragbarkeit von juristischen Maßnahmen zur Vielfaltssicherung, April 2026 (online)