Zitiert: Warum die Politik die „Tagesschau“ ab Montag langsamer macht

Am 1. Dezember tritt der neue Reformstaatsvertrag in Kraft. Er bringt Änderungen für „Tagesschau“-Angebote jenseits des TV mit sich. Die „Tagesschau“ der ARD wird ab Montag in Web und App langsamer werden und nicht mehr so aktuell berichten wie User es aktuell…

Zitiert: Televisionale – Medienpolitik und Kreative auf einem Festival

Geht man auf Medientage, bekommt man Medienpolitik, geht man auf Festivals, bekommt man die Kreativen. Selten hat man beides zusammen. Das wollen wir bei der TeleVisionale auch mit Blick auf die nächsten Jahre zusammenfügen. Die Branchentage sind dazu da, dass die Menschen, die sonst eher übereinander reden bei der TeleVisionale miteinander reden.

Urs Spörri, blickpunktfilm.de, 28.11.2025 (online)

Zitiert: Wenn wir die Monopole nicht abschaffen, bleibt die „digitale Souveränität“ ein Traum

Vielleicht hat Trump hinter den Kulissen längst durchscheinen lassen: „Wenn ihr auch nur einen Finger gegen unsere digitalen Monopole rührt, seid ihr im Ukrainekrieg am nächsten Tag vollständig auf euch selbst gestellt.“ Aber dann wäre es rücksichtsvoll, wenn man uns einen solchen Gipfel ersparte und uns die Unterwerfung nicht noch als „Souveränität“ verkaufte. Dann sollte die Bundesregierung den Bürgern lieber reinen Wein einschenken. Wenn wir die Monopole nicht abschaffen, bleibt die „digitale Souveränität“ ein Traum.

Martin Andree, faz.net, 22.11.2025 (online)

Zitiert: Staat hat Medienpolitik verschlafen – Katastrophe bringt Politik zum Handeln

Schaut man auf die Krise, kann man sagen: Nicht nur die Verlage haben geschlafen, auch der Staat hat versäumt, die Regeln anzupassen. Die Medienlandschaft ist mit der von vor 30 Jahren kaum noch zu vergleichen. Aber die Regeln hinken dem hinterher. Und…

Zitiert: Ehemalige Staatskanzleichefs oder Regierungssprecher im Medienrat

Spannender noch als die künftige Runde beim ZDF ist aber in jedem Fall der im Rundfunkreformstaatsvertrag vorgesehene Medienrat, der quasi wie das BBC-Board sein Auge über die gesamte öffentlich-rechtliche Landschaft schweifen lassen und prüfen soll, ob die Anstalten so ganz grundsätzlich ihrem Auftrag gerecht werden.

Auch hier werden zwei Sitze von den Bundesländern besetzt. Dass auch hier Ministerpräsidenten höchstpersönlich antreten, ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Wir hätten darüber hinaus noch einen weiteren konstruktiven Vorschlag: Auch ehemalige Staatskanzleichefs sollten tabu sein – und ehemalige Regierungssprecher erst recht!

Steffen Grimberg, turi2, 28.11.2025 (online)