Zitiert: Ein Tag für die ORF-Geschichtsbücher

Der 11. August 2026 geht die Geschichtsbücher Medien-Österreichs ein, am Dienstag sind die Weichen für den ORF gestellt worden – und das auf gleich mehreren Ebenen. Erst einmal die Formalien: Der Stiftungsrat, das höchste Aufsichtsgremium des Unternehmens, hat die vom künftigen Generaldirektor…

Zitiert: Wofür der MDR herhalten muss

Da verhandelte das Bundesverfassungsgericht die Klage von ARD und ZDF gegen die Blockade bei der Beitragserhöhung. Was auffiel: Für die Länder redete Magdeburgs Chef-Rundfunkpolitiker Rainer Robra (CDU), die ARD-Sender schickten den MDR-Intendanten Ralf Ludwig vor. Es war, als würden die Zukunftsfragen der gesamten deutschen Rundfunkpolitik in Mitteldeutschland ausgetragen, und genau so ist es. Was auch stimmt: Der MDR muss aushalten, dass an ihm gerade die elementaren Fragen des gesamten Ostens ausgetragen werden.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 07.08.2026 (online)

Harald Rau: Die Medienökonomie muss das beobachtbare Geschehen theoretisch zu analysieren

Sie muss als übergeordnete und richtungsweisende Disziplin agieren. Und sie muss reagieren – auf die markt- wie nichtmarktökonomischen Herausforderungen einer disintermediierten, Neuigkeiten von gesellschaftlichem Interesse vermittelnden, sozialmedial gestalteten Kommunikation. Sie muss dies mit sinnreichen und zukunftsfähigen Theoriebausteinen tun. Die algorithmisierte Gewinnmaximierung in…