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Zitiert: Einsamkeit hat natürlich eine politische Dimension

Das Einsamkeitsrisiko wird stark von äußeren Rahmenbedingungen beeinflusst, etwa bei Armut oder Krankheit. Die Folgen erreichen die gesamte Gesellschaft, zum Beispiel im Gesundheitssystem. Und es gibt Hinweise darauf, dass chronisch einsame Menschen anfälliger dafür sind, sich zu radikalisieren, Verschwörungserzählungen zu glauben oder sich komplett zurückzuziehen. Unsere Demokratie basiert ja darauf, dass wir uns für das Allgemeinwohl einbringen und ein Mindestmaß an Vertrauen haben, untereinander, aber auch gegenüber den Institutionen. Einsamkeit kann das unterminieren.

Maike Luhmann, sueddeutsche.de, 29.03.2026 (online)

Zitiert: Das ist keine Recherche, das ist eine Bewegung

Einstweilen aber zeigen die Epstein-Recherchen, wie schwarmmäßige und redaktionelle Recherchen sich sehr wohl ergänzen können. Medien wie die SZ haben die Mittel, systematisch und tief einzudringen in Unterlagen wie die zum Geldwäschesystem Epsteins und seiner Freunde, nachzulesen kürzlich im Wirtschaftsteil. Oder, ebenfalls…

Zitiert: ProSiebenSat.1 zahlte hohe Abfindungen an frühere Top-Manager

Für die Neuaufstellung des Konzernvorstands im Herbst 2025 wandte ProSiebenSat.1 insgesamt 14,7 Millionen Euro auf. Höchster Einzelposten war die Abfindung für den früheren CEO Bert Habets, der 5,4 Millionen Euro bekam. Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat an drei ehemalige Top-Manager Abfindungen in Millionenhöhe…

Zitiert: Man sollte die Chance im ÖRR nutzen

ÖRR heißt auch: Verwaltung, Redaktionskonferenzen, Abnahme, Formalia, technische Notwendigkeiten, Personalverantwortung. Man muss umdenken, vom Medienschaffenden zum Medienunternehmer. Gleichzeitig bietet der ÖRR aber auch finanzielle Sicherheit, die ich als Influencer, vor allem am Anfang meines Weges, nicht hatte. So konnte ich mir ein…

Zitiert: Medienschaffende unterschätzen Interesse an Tiefe und Komplexität

Ich glaube, das Interesse an unseren Videos zeigt, dass die Leute Interesse an Tiefe haben und Dinge wirklich verstehen wollen. Und dass Medienschaffende das oft unterschätzen und bei den komplexen Erklärungen lieber eine Abbiegung nehmen oder eine Abkürzung, weil sie das Gefühl haben, sie müssen die Leute bei der Stange halten. Dadurch entsteht vielleicht so viel seichter oder halbgarer Content.

Jonas, presseportal.de, 01.04.2026 (online)