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Zitiert: Man sollte die Chance im ÖRR nutzen

ÖRR heißt auch: Verwaltung, Redaktionskonferenzen, Abnahme, Formalia, technische Notwendigkeiten, Personalverantwortung. Man muss umdenken, vom Medienschaffenden zum Medienunternehmer. Gleichzeitig bietet der ÖRR aber auch finanzielle Sicherheit, die ich als Influencer, vor allem am Anfang meines Weges, nicht hatte. So konnte ich mir ein…

Zitiert: Medienschaffende unterschätzen Interesse an Tiefe und Komplexität

Ich glaube, das Interesse an unseren Videos zeigt, dass die Leute Interesse an Tiefe haben und Dinge wirklich verstehen wollen. Und dass Medienschaffende das oft unterschätzen und bei den komplexen Erklärungen lieber eine Abbiegung nehmen oder eine Abkürzung, weil sie das Gefühl haben, sie müssen die Leute bei der Stange halten. Dadurch entsteht vielleicht so viel seichter oder halbgarer Content.

Jonas, presseportal.de, 01.04.2026 (online)

Zitiert: Selten ein Diskurs auf Instagram

Zur Wahrheit gehört aber auch: Egal, wie die Redaktion getextet hätte, die Kommentare auf Instagram wären wahrscheinlich ähnlich ausgefallen. Weil sich Diskussionen über Artikel dort fast nie darum drehen, was in diesen Artikeln tatsächlich steht, sondern darum, was in diesen Artikeln vermutlich steht. Weil kaum noch jemand die Texte liest, bevor er oder sie kommentiert.

Annika Schneider, Übermedien, 25.04.2026 (online)

Zitiert: Plattformkonformes Denken in den Redaktionen lässt Journalismus verschwinden

Doch diese Art des plattformkonformen, digitalen Denkens hat sich der Redaktionen in den vergangenen Jahrzehnten so sehr bemächtigt, dass bestimmte journalistische Gewissheiten schleichend verschwunden sind. So schleichend, dass die Erosion der redaktionellen Standards immer seltener überhaupt registriert werden. […] Wer seinen Journalismus…