Frühere Thüringer Staatskanzleichefin klagt: Erfurt noch weit entfernt vom führenden Kindermedienstandort

„Von drei Millionen Euro kann die heimische Kinder-Filmwirtschaft nicht existieren“, so die Erfurter Landtagsabgeordnete Marion Walsmann (CDU) gegenüber der Thüringer Landeszeitung. Sie stehe einer „Einführung einer festen Regionalquote“ kritisch gegenüber. Allerdings müssten der MDR und der Kinderkanal stärker in die Pflicht genommen werden. Erfurt habe gute Voraussetzungen, als Kindermedienland durchzustarten, behauptet sie und fordert: Aber MDR und Kika müssen da mitmachen.“

 

Doch stimmt das so? Hat der Medienstandort nicht schon lange Probleme, die bisher nicht angegangen wurden? Weiterlesen Frühere Thüringer Staatskanzleichefin klagt: Erfurt noch weit entfernt vom führenden Kindermedienstandort

Sächsische Staatskanzlei: Warum die Novellierung des MDR-Staatsvertrags nicht gescheitert ist

Der sächsische Landtagsabgeordnete Falk Neubert hatte nachgefragt, warum die Verhandlungen zum MDR-Staatsvertrag gescheitert sind (Berichterstattung dazu hier), und Dr. Fritz Jaeckel hat für die Sächsische Staatskanzlei  am 27. Mai geantwortet (DS 6/1540): „Es kann hier nicht von einem Scheitern gesprochen werden. Alle Beteiligten haben sich für eine Fortsetzung der Verhandlungen zur Novellierung des MDR-Staatsvertrages ausgesprochen.“

Und: „Der von den Vertretern der beteiligten Staatsregierungen ausgehandelte Staatsvertragsentwurf war absehbar nicht in allen Landtagen der MDR-Staatsvertragsländer sicher mehrheitsfähig.“

 

 

 

Klick-Tipp: Bürgerlicher Ursprung des Service Public in der Schweiz

  „Zur Zeit des Ersten Weltkriegs war die Schweiz zerrissen. Dies motivierte bürgerliche Kreise, das neue Medium Radio als Brückenbauer zu etablieren. … Eine auf die Gesamtgesellschaft ausgerichtete Medienpolitik hat in erster Linie die Frage zu beantworten, welche Funktionen der öffentliche Rundfunk…

Wie die Landesregierung die Präsenz des Medienstandorts Sachsen fördern will

Die sächsische Landtagsabgeordnete Claudia Malcher (Bündnis90/Grüne) hatte die Landesregierung gefragt (Kleine Anfrage DS 6/1180), wie diese in den nächsten Jahren die Präsenz des Medienstandortes Sachsen in der Öffentlichkeit fördern will.

Staatskanzleichef Fritz Jaeckel verwies darauf, dass dazu entsprechende Projekte gefördert werden sollen. „Mögliche Maßnahmen werden sorgfältig auf ihre Realisierbarkeit hin geprüft. Vorstellbar wären z.B. Maßnahmen, die den Filmdrehort Sachsen stärken.“

Bedeutungsverlust für Medientreffpunkt Mitteldeutschland

„Beim diesjährigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland diskutieren wieder 200 Experten aus Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf rund 40 Panels. Die Debatten vom 4. bis 6. Mai in der Leipziger Media City stehen in diesem Jahr unter dem Leitthema „Neue Balance“. Aber wen interessiert…